Biotin oder auch Vitamin H, B7 bzw. B8 genannt, wird in der Regel mit
der Nahrung in ausreichendem Maße zugeführt. Der Tagesbedarf bei einem
gesunden, erwachsenen Menschen liegt in etwa bei 50 μg / Tag. Biotinmangel als Einzelerkrankung kann Ursache für Depressionen sein. Präventiv kann der Anteil an Biotin pro Tag auf bis zu 200 μg / Tag angehoben werden.
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Montag, 3. September 2012
Donnerstag, 23. August 2012
Supplementierung / Mikronährstoffe
Damit der menschliche Organismus optimal funktionieren kann, müssen die Mikronährstoffe im ausreichenden Maße vorhanden sein und am besten auch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, da viele von ihnen mit anderen Stoffen zusammenarbeiten.
Wo beginnen? Wer das erste Mal Cron-O-Meter benutzt oder sich mit den Feinheiten seiner Ernährung auseinandersetzt, für den sind viele Bezeichnungen und Namen von Nährstoffen und deren Funktion zunächst ein Buch mit sieben Siegeln.
Für mich war der Einstieg insofern leicht, dass ich mich an der empfohlenen Tagesdosis essentieller Nährstoffe orientiert habe. Auf vielen Lebensmitteletiketten finden sich Werte, die auch als RDA bezeichnet werden. RDA bedeutet Recommended Daily Allowances (RDAs) oder Recommended Dietary Allowances. 1943 wurden diese das erste Mal von den USA aufgestellt, seit den 1990er Jahren gibt es eine erweiterte Aufstellung in Zusammenarbeit mit Kanada, die Dietary Reference Intake (DRI). 1956 erschien die erste Aufstellung seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), seit dem Jahr 2000 zusammen mit der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), Schweizerischen Gesellschaft für Ernährungsforschung (SGE) sowie der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung (SVE). Diese Werte gelten für den durchschnittlichen, gesunden Menschen.
Im nachfolgenden einmal die mir daraus bekannten Werte für die einzelnen Stoffe für eine erste Orientierung und mit englischer Übersetzung für die Nutzer von Cron-O-Meter.
Vitamine nach RDA
Zum Unterschied zwischen Folat und Folsäure schreibt die DGE: Folat bezeichnet die Summe der folatwirksamen Verbindungen. Sie kommen natürlicherweise in der Nahrung als Mischung von Mono- und Polyglutamaten vor. Bei der Folsäure handelt es sich um die synthetische Form des B-Vitamins, die als Monoglutamat vorliegt.
(http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=686)
Mineraliennach RDA
Calcium (Calcium) 800 mg
Chlorid (Chloride) 800 mg
Chrom (Chromium) 40 µg
Eisen (Iron) 14 mg
Fluorid (Fluoride) 3,5 mg
Jod (Iodine) 150 µg
Kalium (Potassium) 2000 mg
Kupfer (Copper) 1 mg
Magnesium (Magnesium) 375 mg
Mangan (Manganese) 2 mg
Molybdän (Molybdenum) 50 µg
Phosphor (Phosphorus) 700 mg
Selen (Selenium) 55 µg
Zink (Zinc) 10 mg
Das in Cron-o-Meter aufgeführte Sodium entspricht dabei dem Metall Natrium.
Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA)
Die Konzentration der mehrfach ungesättigten Fettsäuren EPA, DHA und GLA im Plasma und den Zellmembranen korreliert positiv mit dem Kalziumgehalt. EPA und DHA greifen regulierend in den Stoffwechsel der Eicosanoide und proinflammatorisch wirkender Zytokine ein. Als Ernährungsempfehlung wird 2 x pro Woche fetter Seefisch empfohlen. Dieser liefert essenzielle mehrfach ungesättigte
Fettsäuren und wertvolles Protein und Vitamin D.
Vitamin B1 kann bei einer Überdosierung Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verursachen.
Vitamin B3 / Niacin kann bei einer Überdosierung allergische Reaktionen wie Hautrötungen, Jucken, Quaddeln und Gelbsucht zur Folge haben.
Vitamin B6 verursacht bei einer Überdosierung sensorische Neuropathien bis hin zu Lähmungserscheinungen in Hand und Fuß
Vitamin B9 / Folsäure + Vitamin B12 / Cobalamin
Fraktursenkende Wirkung um 80% bei 5 mg Folsäure/Tag und 1500 μg Methylcobalamin/Tag; Günstige Auswirkung auf die Knochendichte.
Vitamin C ist ein essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese. Ein Mangel behindert die Umwandlung von Vitamin D3 in seine knochenaktive Form, das 1,25-(OH-)2-Vitamin D3 (Calcitriol). Eine Versorgung mit Vitamin C (z.B. 100 mg/Tag) sollte mit Obst und Gemüse zu erreichen sein. Vitamin C hilft bei vielen Pollenallergikern, die mit einer Dosis von 1-3 Gramm täglich wieder beschwerdefrei sind. Vitamin C als Pulver gibt es zu einem günstigen Preis in der Drogerie.
Vitamin K spielt eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel und ist als Koenzym essentiell für das Einsetzen funktioneller Gruppen in Glutaminsäurereste. Vitamin K hat einen additiven Effekt zu Vitamin D auf
den Knochenerhalt. Für eine Prävention der Osteoporose sollte eine Vitamin-K-Aufnahme von etwa
100 bis 200 μg täglich über eine Ernährung mit (z.B. Spinat, Rosenkohl) erreichbar sein.
Eisen Wegen möglicher Komplexbildung sollten Eisenpräparate und andere Arzneimittel wie Tetracycline, Bisphosphonate, Colestryamin, Antazida, Calzium und Magnesiumsalze, Penicillamin, orale Goldverbindungen, L-Methyldopa, Levodopa, L-Thyroxin und Fluorchinolone mindestens 2 Stunden zeitlich versetzt eingenommen werden. Eisen sollte nicht gemeinsam mit schwarzem Tee, Kaffee, Milch, Kakao oder Cola eingenommen werden, da diese Lebensmittel Stoffe enthalten, welche die Eisenaufnahme in den Körper sehr stark hemmen.
Kalium ist an der metabolischen Aktivität jeder einzelnen Zelle beteiligt. Eine minimale Zufuhr von Kalium wird auf ca. 2000 mg pro Tag geschätzt. Eine hohe Kochsalzaufnahme hat eine vermehrte Kaliumausscheidung zur Folge, um den Kaliumhaushalt zu erhöhen sollte somit Natriumarm gegessen werden und kaliumreiche Lebensmittel verzehrt werden. Vom "Food and Nutrition Board" der USA (FNB, 2004) wird unter präventiven Aspekten für Erwachsene eine Kaliumaufnahme von 4700 mg pro Tag aufgeführt um chronischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Hypertonie, Nierensteinen, Kochsalzsensitivität,
Verlust an Knochenmasse oder Schlaganfällen vorzubeugen beziehungsweise zu verringern. Kalium kann zusammen mit Magnesium eingenommen werden (z.B. 200 mg Magnesium plus 600 mg Kalium mit z.B. 750 ml Wasser).
Magnesium aus gemischter Kost ist zu 30-55% bioverfügbar. Magnesiumexkretion verläuft sehr schnell, dazu wird Magnesium in den Zellen nur langsam retiniert. Um den Magnesiumspiegel zu erhöhen ist eine langfristige Supplementierung erforderlich (Zufuhr von Magnesium und / oder Kalium für eine höhere Knochendichte). Magnesium hat als organische Form (Mg-Citrat, -Aspartat, -Glukonat,-Orotat) eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit als in der anorganischen Form. Bei der oralen Supplementerung sollte Magnesium über den Tag verteilt zugeführt werden (z.B. 300 mg Magnesium in 750 ml Wasser / Knochendichte). Eine gute Verwertung wird bei oraler Aufnahme mit einem Tri-Mg-Dicitrat erreicht. Mit anderen Supplementen wie zB Vitamin D kommt es zu Wechselwirkungen - ich vermeide dies mit der Magnesiumchlorid - Fußbädern. Über die Haut wird Magnesium in dieser Form sehr gut aufgenommen. Weitere Vorteile: Keine Übersäuerung des Magens bei säureempfindlichen Menschen durch ein zB oft verwendetes MgCitrat und ausbleibender weicher Stuhl durch eine orale Aufnahme von hohen Mengen Magnesium.
Zink ist essenziell für die Umsetzung der genetischen Information in Proteine und unentbehrlich für den Proteinmetabolismus und damit für Entwicklungs-, Regenerations- und Wachstumsprozesse im Körper.
In einer Studie zur Knochendichte führte die kombinierte Gabe von Kalzium (1000 mg/Tag, als Zitrat-Malat), Zink (15 mg/Tag, als Sulfat), Kupfer (2,5 mg/Tag, als Glukonat) und Mangan (5 mg/Tag, als Glukonat) über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer Zunahme der Knochendichte gegenüber einer Abnahme bei alleiniger Supplementierung von Kalzium (In der Therapie kann neben Kalzium
und Magnesium auch eine Zinksupplementierung mit z.B. 25 mg/Tag empfohlen werden).
Eine gute Bioverfügbarkeit gibt es bei einem Zinkpicolinat, häufig wird Zink auch als Glukonat verwendet.
----
Mehr zum Thema:
Jack Kruse : http://jackkruse.com/what-are-the-top-ten-paleo-supplements/
Uwe Gröber www.mikronaehrstoff.de // Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 2/11
Viamincheck: http://www.ganzheits-medizin.de/vitamincheck/
http://www.eisenzentrum.org
http://www.dr-roeder.de/ferro_sanol_duodenal.html
http://www.ferro.de/Einnahme-Empfehlungen.278.0.html
Aktualisiert: 11.05.2013
Wo beginnen? Wer das erste Mal Cron-O-Meter benutzt oder sich mit den Feinheiten seiner Ernährung auseinandersetzt, für den sind viele Bezeichnungen und Namen von Nährstoffen und deren Funktion zunächst ein Buch mit sieben Siegeln.
Für mich war der Einstieg insofern leicht, dass ich mich an der empfohlenen Tagesdosis essentieller Nährstoffe orientiert habe. Auf vielen Lebensmitteletiketten finden sich Werte, die auch als RDA bezeichnet werden. RDA bedeutet Recommended Daily Allowances (RDAs) oder Recommended Dietary Allowances. 1943 wurden diese das erste Mal von den USA aufgestellt, seit den 1990er Jahren gibt es eine erweiterte Aufstellung in Zusammenarbeit mit Kanada, die Dietary Reference Intake (DRI). 1956 erschien die erste Aufstellung seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), seit dem Jahr 2000 zusammen mit der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), Schweizerischen Gesellschaft für Ernährungsforschung (SGE) sowie der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung (SVE). Diese Werte gelten für den durchschnittlichen, gesunden Menschen.
Im nachfolgenden einmal die mir daraus bekannten Werte für die einzelnen Stoffe für eine erste Orientierung und mit englischer Übersetzung für die Nutzer von Cron-O-Meter.
Vitamine nach RDA
Zum Unterschied zwischen Folat und Folsäure schreibt die DGE: Folat bezeichnet die Summe der folatwirksamen Verbindungen. Sie kommen natürlicherweise in der Nahrung als Mischung von Mono- und Polyglutamaten vor. Bei der Folsäure handelt es sich um die synthetische Form des B-Vitamins, die als Monoglutamat vorliegt.
(http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=686)
Mineraliennach RDA
Calcium (Calcium) 800 mg
Chlorid (Chloride) 800 mg
Chrom (Chromium) 40 µg
Eisen (Iron) 14 mg
Fluorid (Fluoride) 3,5 mg
Jod (Iodine) 150 µg
Kalium (Potassium) 2000 mg
Kupfer (Copper) 1 mg
Magnesium (Magnesium) 375 mg
Mangan (Manganese) 2 mg
Molybdän (Molybdenum) 50 µg
Phosphor (Phosphorus) 700 mg
Selen (Selenium) 55 µg
Zink (Zinc) 10 mg
Das in Cron-o-Meter aufgeführte Sodium entspricht dabei dem Metall Natrium.
Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA)
Die Konzentration der mehrfach ungesättigten Fettsäuren EPA, DHA und GLA im Plasma und den Zellmembranen korreliert positiv mit dem Kalziumgehalt. EPA und DHA greifen regulierend in den Stoffwechsel der Eicosanoide und proinflammatorisch wirkender Zytokine ein. Als Ernährungsempfehlung wird 2 x pro Woche fetter Seefisch empfohlen. Dieser liefert essenzielle mehrfach ungesättigte
Fettsäuren und wertvolles Protein und Vitamin D.
Vitamin B1 kann bei einer Überdosierung Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verursachen.
Vitamin B3 / Niacin kann bei einer Überdosierung allergische Reaktionen wie Hautrötungen, Jucken, Quaddeln und Gelbsucht zur Folge haben.
Vitamin B6 verursacht bei einer Überdosierung sensorische Neuropathien bis hin zu Lähmungserscheinungen in Hand und Fuß
Vitamin B9 / Folsäure + Vitamin B12 / Cobalamin
Fraktursenkende Wirkung um 80% bei 5 mg Folsäure/Tag und 1500 μg Methylcobalamin/Tag; Günstige Auswirkung auf die Knochendichte.
Vitamin C ist ein essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese. Ein Mangel behindert die Umwandlung von Vitamin D3 in seine knochenaktive Form, das 1,25-(OH-)2-Vitamin D3 (Calcitriol). Eine Versorgung mit Vitamin C (z.B. 100 mg/Tag) sollte mit Obst und Gemüse zu erreichen sein. Vitamin C hilft bei vielen Pollenallergikern, die mit einer Dosis von 1-3 Gramm täglich wieder beschwerdefrei sind. Vitamin C als Pulver gibt es zu einem günstigen Preis in der Drogerie.
Vitamin K spielt eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel und ist als Koenzym essentiell für das Einsetzen funktioneller Gruppen in Glutaminsäurereste. Vitamin K hat einen additiven Effekt zu Vitamin D auf
den Knochenerhalt. Für eine Prävention der Osteoporose sollte eine Vitamin-K-Aufnahme von etwa
100 bis 200 μg täglich über eine Ernährung mit (z.B. Spinat, Rosenkohl) erreichbar sein.
Eisen Wegen möglicher Komplexbildung sollten Eisenpräparate und andere Arzneimittel wie Tetracycline, Bisphosphonate, Colestryamin, Antazida, Calzium und Magnesiumsalze, Penicillamin, orale Goldverbindungen, L-Methyldopa, Levodopa, L-Thyroxin und Fluorchinolone mindestens 2 Stunden zeitlich versetzt eingenommen werden. Eisen sollte nicht gemeinsam mit schwarzem Tee, Kaffee, Milch, Kakao oder Cola eingenommen werden, da diese Lebensmittel Stoffe enthalten, welche die Eisenaufnahme in den Körper sehr stark hemmen.
Kalium ist an der metabolischen Aktivität jeder einzelnen Zelle beteiligt. Eine minimale Zufuhr von Kalium wird auf ca. 2000 mg pro Tag geschätzt. Eine hohe Kochsalzaufnahme hat eine vermehrte Kaliumausscheidung zur Folge, um den Kaliumhaushalt zu erhöhen sollte somit Natriumarm gegessen werden und kaliumreiche Lebensmittel verzehrt werden. Vom "Food and Nutrition Board" der USA (FNB, 2004) wird unter präventiven Aspekten für Erwachsene eine Kaliumaufnahme von 4700 mg pro Tag aufgeführt um chronischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Hypertonie, Nierensteinen, Kochsalzsensitivität,
Verlust an Knochenmasse oder Schlaganfällen vorzubeugen beziehungsweise zu verringern. Kalium kann zusammen mit Magnesium eingenommen werden (z.B. 200 mg Magnesium plus 600 mg Kalium mit z.B. 750 ml Wasser).
Magnesium aus gemischter Kost ist zu 30-55% bioverfügbar. Magnesiumexkretion verläuft sehr schnell, dazu wird Magnesium in den Zellen nur langsam retiniert. Um den Magnesiumspiegel zu erhöhen ist eine langfristige Supplementierung erforderlich (Zufuhr von Magnesium und / oder Kalium für eine höhere Knochendichte). Magnesium hat als organische Form (Mg-Citrat, -Aspartat, -Glukonat,-Orotat) eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit als in der anorganischen Form. Bei der oralen Supplementerung sollte Magnesium über den Tag verteilt zugeführt werden (z.B. 300 mg Magnesium in 750 ml Wasser / Knochendichte). Eine gute Verwertung wird bei oraler Aufnahme mit einem Tri-Mg-Dicitrat erreicht. Mit anderen Supplementen wie zB Vitamin D kommt es zu Wechselwirkungen - ich vermeide dies mit der Magnesiumchlorid - Fußbädern. Über die Haut wird Magnesium in dieser Form sehr gut aufgenommen. Weitere Vorteile: Keine Übersäuerung des Magens bei säureempfindlichen Menschen durch ein zB oft verwendetes MgCitrat und ausbleibender weicher Stuhl durch eine orale Aufnahme von hohen Mengen Magnesium.
Zink ist essenziell für die Umsetzung der genetischen Information in Proteine und unentbehrlich für den Proteinmetabolismus und damit für Entwicklungs-, Regenerations- und Wachstumsprozesse im Körper.
In einer Studie zur Knochendichte führte die kombinierte Gabe von Kalzium (1000 mg/Tag, als Zitrat-Malat), Zink (15 mg/Tag, als Sulfat), Kupfer (2,5 mg/Tag, als Glukonat) und Mangan (5 mg/Tag, als Glukonat) über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer Zunahme der Knochendichte gegenüber einer Abnahme bei alleiniger Supplementierung von Kalzium (In der Therapie kann neben Kalzium
und Magnesium auch eine Zinksupplementierung mit z.B. 25 mg/Tag empfohlen werden).
Eine gute Bioverfügbarkeit gibt es bei einem Zinkpicolinat, häufig wird Zink auch als Glukonat verwendet.
----
Jack Kruse : http://jackkruse.com/what-are-the-top-ten-paleo-supplements/
Uwe Gröber www.mikronaehrstoff.de // Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 2/11
Viamincheck: http://www.ganzheits-medizin.de/vitamincheck/
http://www.eisenzentrum.org
http://www.dr-roeder.de/ferro_sanol_duodenal.html
http://www.ferro.de/Einnahme-Empfehlungen.278.0.html
Aktualisiert: 11.05.2013
Mittwoch, 22. August 2012
Biotin
Biotin oder auch Vitamin H, B7 bzw. B8 genannt, wird in der Regel mit der Nahrung in ausreichendem Maße zugeführt. Der Tagesbedarf bei einem gesunden, erwachsenen Menschen liegt in etwa bei 50 μg/Tag. In seltenen Fällen kann es zu Biotinmangel kommen, welcher zu Depressionen führen kann.
Pro 100g finden sich folgende Mengen Biotin in den aufgeführten Nahrungsmitteln:
Trockenhefe (200 μg),
Rinderleber (103 μg),
Eigelb (50 μg),
Walnüsse (19 μg),
Champignons (12 μg),
Fisch (7 μg),
Spinat (6 μg),
Rind- und Schweinefleisch (5 μg),
Bananen (5 μg),
Äpfel (1 μg)
Auch in der Darmflora wird Biotin von einigen Bakterien gebildet und vom Körper in noch unbekannter Höhe verwertet. Biotin ist dabei ein Teil von Enzymen, die Kohlenstoffdioxid oder Carboxylgruppen in ihr Substrat einzetzen. Dies geschieht unter anderem beim Abbau von Leucin, Valin, Isoleucin, Methionin und Threonin oder der Glukoneogenese.
Biotin ist gut zur Kräftigung von Haut, Haaren und Nägeln. Zur Vorbeugung eines Biotinmangels können laut Wikipedia 0,2 mg/Tag ausreichen.
Biotin ist wasserlöslich und kann über den Urin ausgeschieden werden.
Pro 100g finden sich folgende Mengen Biotin in den aufgeführten Nahrungsmitteln:
Trockenhefe (200 μg),
Rinderleber (103 μg),
Eigelb (50 μg),
Walnüsse (19 μg),
Champignons (12 μg),
Fisch (7 μg),
Spinat (6 μg),
Rind- und Schweinefleisch (5 μg),
Bananen (5 μg),
Äpfel (1 μg)
Auch in der Darmflora wird Biotin von einigen Bakterien gebildet und vom Körper in noch unbekannter Höhe verwertet. Biotin ist dabei ein Teil von Enzymen, die Kohlenstoffdioxid oder Carboxylgruppen in ihr Substrat einzetzen. Dies geschieht unter anderem beim Abbau von Leucin, Valin, Isoleucin, Methionin und Threonin oder der Glukoneogenese.
Biotin ist gut zur Kräftigung von Haut, Haaren und Nägeln. Zur Vorbeugung eines Biotinmangels können laut Wikipedia 0,2 mg/Tag ausreichen.
Biotin ist wasserlöslich und kann über den Urin ausgeschieden werden.
Montag, 11. Juni 2012
Diät / Ernährungsform
Der Begriff Diät wird heutzutage sehr häufig mit einer Gewichtsreduktion in Verbindung gebracht- das Wort "Diät" hat dabei seinen Ursprung im griechischen Wort dίaita und bezeichnet eine Weise der Lebensführung, ist also nicht rein auf Ernährungsformen mit dem Ziel einer Gewichtsregulierung beschränkt.
Das Thema Ernährung findet sich in den verschiedenen Formen immer wieder in den Medien; sei es eine neue Diätform zur Gewichtsreduktion in einer Zeitschrift, Fernsehspots wie man in wenigen Schritten für den nächsten Sommer zu einer optimalen Bikinifigur kommt oder gar ganze Sendungen, in denen medial aufbereitet Teams in Wettkämpfen mit Sport und gesunder Ernährung an ihre Grenzen gebracht werden und derenige am Ende gewinnt, der am meisten Gewicht verloren hat. Ebenso werben die verschiedenen Hersteller der Lebensmittelindustrie jeweils mit den gesundheitsbewussten Vorzügen ihrer Produkte.
Shakespeare's Zitat aus dem "Kaufmann von Venedig" "Alles ist nicht Gold, was gleißt" oder auch "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" kennt heutzutage nahezu jeder Mensch. Dennoch ist Werbung geschickt und schafft es uns Produkte schmackhaft zu machen, die bei näherer Betrachtung deutliche Schwachstellen aufweisen.
Ich sehe mich, den Menschen, in diesem Zusammenhang gerne als eine biologische Maschine.
So, wie auch ein Auto nicht fährt, wenn es keinen Treibstoff hat, kann auch ein Mensch keine Leistung bringen, wenn er nicht ernährt wird. Und mit hochwertiger Ernährung lässt sich dann auch wieder mehr Leistung erbringen als wenn man sich mit durchschnittlich qualitativen Lebensmitteln lediglich satt ist.
So, wie auch ein Auto mit hochwertigerem Sprit mehr Leistung bringt und der Motor länger intakt bleibt, ist auch ein Mensch leistungsfähiger und hat ein längeres Leben vor sich, wenn er gute Lebensmittel zu sich nimmt.
Dazu bin ich gerne bereit, mich durch Forschungsegebnisse zu lesen, zu testen und zu hinterfragen, was mir diesbezüglich an Informationen unterkommt um das Optimum aus meiner Ernährung herauszuholen.
Grundsätzlich gilt bei allen Ernährungsformen:
Wer abnehmen möchte, sollte weniger Kalorien zu sich nehmen, als er jeweils verbraucht.
Eine Gewichtszunahme erfolgt im umgekehrten Falle dann, wenn mehr Kalorien aufgenommen werden, als der Körper für seine Energieversorgung benötigt.
Sind die aufgenommene und die verbrauchte Energiemenge in etwa identisch, gibt es kaum etwas, was der Körper in Form von Fett speichern kann.
Dabei ist es unerheblich, welcher Makronährstoff (Kohlenhydrate, Eiweisse oder Fett) in der Nahrung überwiegt - Überschüssige Kalorien werden als Fett eingelagert; eine Reduzierung von Kohlenhydraten in der Ernährung löst somit noch lange keine Figurprobleme.
Bei allen bekannten Diäten bitte ich jeweils kritisch zu hinterfragen, ob mein Körper mit allen Nährstoffen im ausreichenden Maße versorgt wird und darauf zu achten, ob es sich gut anfühlt, sich auf die besagte Weise zu ernähren. Für mich kommen aus diesem Grunde absolut keine einseitigen Formen von Ernährung in Frage, ebenso keine, bei denen ich nicht satt werde und mich so mit Heisshunger herumquälen müsste.
Wer seine Ernährung optimieren möchte, kann auf Programme wie Cron-O-Meter zurückgreifen, mit denen sich ein Ernährungstagebuch führen lässt und hat so auch ein Auge auf Micronährstoffe und eine ausreichende Vitaminversorgung. Im Bedarfsfall kann so auch zielgerichtet supplementiert werden.
Das Thema Ernährung findet sich in den verschiedenen Formen immer wieder in den Medien; sei es eine neue Diätform zur Gewichtsreduktion in einer Zeitschrift, Fernsehspots wie man in wenigen Schritten für den nächsten Sommer zu einer optimalen Bikinifigur kommt oder gar ganze Sendungen, in denen medial aufbereitet Teams in Wettkämpfen mit Sport und gesunder Ernährung an ihre Grenzen gebracht werden und derenige am Ende gewinnt, der am meisten Gewicht verloren hat. Ebenso werben die verschiedenen Hersteller der Lebensmittelindustrie jeweils mit den gesundheitsbewussten Vorzügen ihrer Produkte.
Shakespeare's Zitat aus dem "Kaufmann von Venedig" "Alles ist nicht Gold, was gleißt" oder auch "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" kennt heutzutage nahezu jeder Mensch. Dennoch ist Werbung geschickt und schafft es uns Produkte schmackhaft zu machen, die bei näherer Betrachtung deutliche Schwachstellen aufweisen.
Ich sehe mich, den Menschen, in diesem Zusammenhang gerne als eine biologische Maschine.
So, wie auch ein Auto nicht fährt, wenn es keinen Treibstoff hat, kann auch ein Mensch keine Leistung bringen, wenn er nicht ernährt wird. Und mit hochwertiger Ernährung lässt sich dann auch wieder mehr Leistung erbringen als wenn man sich mit durchschnittlich qualitativen Lebensmitteln lediglich satt ist.
So, wie auch ein Auto mit hochwertigerem Sprit mehr Leistung bringt und der Motor länger intakt bleibt, ist auch ein Mensch leistungsfähiger und hat ein längeres Leben vor sich, wenn er gute Lebensmittel zu sich nimmt.
Dazu bin ich gerne bereit, mich durch Forschungsegebnisse zu lesen, zu testen und zu hinterfragen, was mir diesbezüglich an Informationen unterkommt um das Optimum aus meiner Ernährung herauszuholen.
Grundsätzlich gilt bei allen Ernährungsformen:
Wer abnehmen möchte, sollte weniger Kalorien zu sich nehmen, als er jeweils verbraucht.
Eine Gewichtszunahme erfolgt im umgekehrten Falle dann, wenn mehr Kalorien aufgenommen werden, als der Körper für seine Energieversorgung benötigt.
Sind die aufgenommene und die verbrauchte Energiemenge in etwa identisch, gibt es kaum etwas, was der Körper in Form von Fett speichern kann.
Dabei ist es unerheblich, welcher Makronährstoff (Kohlenhydrate, Eiweisse oder Fett) in der Nahrung überwiegt - Überschüssige Kalorien werden als Fett eingelagert; eine Reduzierung von Kohlenhydraten in der Ernährung löst somit noch lange keine Figurprobleme.
Bei allen bekannten Diäten bitte ich jeweils kritisch zu hinterfragen, ob mein Körper mit allen Nährstoffen im ausreichenden Maße versorgt wird und darauf zu achten, ob es sich gut anfühlt, sich auf die besagte Weise zu ernähren. Für mich kommen aus diesem Grunde absolut keine einseitigen Formen von Ernährung in Frage, ebenso keine, bei denen ich nicht satt werde und mich so mit Heisshunger herumquälen müsste.
Wer seine Ernährung optimieren möchte, kann auf Programme wie Cron-O-Meter zurückgreifen, mit denen sich ein Ernährungstagebuch führen lässt und hat so auch ein Auge auf Micronährstoffe und eine ausreichende Vitaminversorgung. Im Bedarfsfall kann so auch zielgerichtet supplementiert werden.
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