Warum funktioniert eine Ernährung, die sich nach dem Glyx richtet?
Diese Ernährung kann zur Gewichtsabnahme als auch als Dauerernährung durchgeführt werden, da ein wichtiger Schwerpunkt auf der Ausgewogenheit der Mahlzeiten mit lebensnotwendige Fettsäuren, Vitamin, genügend Flüssigkeitszufuhr etc. liegt.
Der gykämische Index (Glyx) beschreibt die Blutzuckerreaktion des Körpers beim Verzehr des jeweiligen Lebensmittels, betrachtet also auch die Insulin-Reaktion im Körper. Der GI gibt an, wie schnell ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel verdaut und als Zucker in das Blut abgegeben wird. Es verwundert dabei nicht, dass Produkte wie Fleisch, Wurst, Gemüse, Salat, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Samen und Pilze einen niedrigen Glyx besitzen, Backwaren aber einen überwiegend sehr hohen Glyx und damit nicht zu den empfehlenswertesten Produkten gehören.
Die Menschen richten sich statt der bisherigen Ernährung nach den jeweiligen Tabellen und vermindern leere Kohlenhydrate, steigern die Fleisch und Gemüseaufnahme, sind satt und haben Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte wie bei der Paleo-Ernährung zu sich genommen sind voller Energie und haben durch wenig Schwankungen im Insulinspiegel keine Heissungerattacken mehr.
Kritikpunkte sind unverständliche Bewertungen wie bei Speiseeis, welches einen niedrigeren Glyx als Kartoffeln hat. Kritiker beziehen sich somit auf die Glykämische Last und betrachten neben dem Glykämischen Index auch die Gesamtmenge der aufgenommenen Kohlenhydrate.
Die LOGI-Methode
LOGI bedeutet LOw Glycemic and Insulinemic Diet.
Auch hier wird die Ernährung umgestellt - der Stoffwechsel wird verbessert, da statt einer heute normalen fettarmen und stark kohlenhydrathaltigen Ernährung sehr sättigende aber kalorienarme Kost verzehrt wird. Dabei wird der Fettanteil in der Nahrung erhöht. Der Mensch ist aus seiner Geschichte heraus in der Lage Kohlenhydrate durch Glukoneogenese selbst herzustellen und kann Ketonkörper aus dem Fettabbau nutzen um das Gehirn mit Energie zu versorgen. Zucker- und stärkehaltige Lebensmittel werden daher bei der LOGI Diät reduziert.
Die Lebensmittel werden also auch bei dieser Methode, ähnlich wie bei Paleo angepasst.
Paleo als Reduktionsdiät
Ja, das geht - meistens sogar ganz ohne Kalorien zu zählen und sich auf die Waage zu stellen.
Warum? Paleo ist für mich die wissenschaftlich fundierte Ernährungsform, die das jeweilige Körnchen Wahrheit dem viele andere Reduktionsdiäten ihren Erfolg verdanken, schlicht und ergreifend konsequent umsetzt. Der Körper wird nicht mit Toxinen belastet, die Ernährung ist ausgewogen statt sich auf ein Hauptlebensmittel zu beschränken (zB. Kohldiät), die Menschen werden satt, sodass es keine Frust- oder Heisshunger-Ausrutscher gibt... Bis hin zu mehr Energie und besserer Nährstoffversorgung des Körpers.
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Mehrbedarf:
http://ef-magazin.de/2010/07/08/2312-das-ueberkommene-ernaehrungsparadigma-teil-1-kohlehydrate-und-nicht-fett-machen-dick
http://ef-magazin.de/2010/07/31/2401-das-ueberkommene-ernaehrungsparadigma-teil-2-fett-statt-kohlehydrate
Aktualisiert: 13.11.2012
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Dienstag, 13. November 2012
Dienstag, 24. Juli 2012
DO's and DON'T's bei der Paleo Ernährung
Fleisch
DO
Bevorzugt Fleisch von Wildtieren oder von Tieren aus Weidehaltung.
Fisch, Meeresfrüchte
DO
Bevorzugt Fisch ausWildfang.
Muscheln
Schnecken
Hummer
Obst, Gemüse
DO
Gemüse bildet mengenmäßig den größten Teil der Paleo-Ernährung; Obst ist aufgrund des oft hohen Anteils an Kohlenhydraten in Maßen zu geniessen.
Getreide
Weizen (glutenhaltig); Einkorn, Emmer, Hartweizen, Kamut, Dinkel, Weichweizen
Dinkel (glutenhaltig)
Roggen (glutenhaltig)
Gerste (glutenhaltig)
Tricitale (glutenhaltig)
Reis (glutenfrei)
Hirse (glutenfrei); Sorghum, Teff
Wer auf Gluten sensibel reagiert, sollte wissen, dass Kreuzreaktionen mit folgenden Lebensmitteln auftreten können:
Kuhmilch, Quinoa, alpha-und beta-Casein (auch Milch von Schaf und Ziege), Hefe, Casomorphin, Tapioka, Milch Butyrophilin, Buchweizen, Schmelzkäse, Kaffee, Schokolade,
Hirse, Mais, Sesam, Reis, Hanf, Amaranth, Kartoffel, glutenhaltiges Getreide (siehe oben)
Pseudogetreide
DON'T
Bei Pseudogetreide handelt es sich nicht um Gräser wie beim Getreide, sondern um Körnerfrüchte, die Glutenfrei sind. Trotz des Vorteils der Glutenfreiheit bestehen weiterhin die Nachteile in leeren Kohlenhydraten und den pflanzeneigenen Abwehrstoffen gegen Fressfeinde.
Mehl
DO
Statt der oben aufgeführten Getreidesorten lassen sich in der Küche Mehle z.B. aus Nüssen verwenden. Der Vorteil liegt hier darin, dass die Mehle entölt sind und sich so zum Backen besser eignen als Nüsse in gemahlener Form, die nicht entölt sind. Beim Autoimmunprotokoll bietet sich der Verzicht auf Nüsse und aus ihnen hergestellte Produkte zumindest zeitweise an.
Kastanienmehl (Edelkastanie / Eßkastanie / Keschtn / Maronen / Maroni)
Bei den Mehlen ist darauf zu achten, dass es im Handel Nussmehle gibt, die neben den gemahlenen und entölten Nüssen mit anderen Mehlen gestreckt sind. Dazu bitte genauer hinsehen und ein Mehl ohne zugesetzte Getreidemehle wählen.
Hülsenfrüchte
DON'T
Bei den Hülsenfrüchten ist die Argumentation bis auf das Gluten die gleiche wie beim Getreide. Auch die Hülsenfrüchte müssen vor dem Verzehr bearbeitet werden und enthalten mit den Lektinen Giftstoffe zur Abwehr von Fressfeinden. Lektine bei Hülsenfrüchten werden häufig auch als Phasin bezeichnet. Phasin ist für den Menschen giftig und lässt zB. rote Blutkörperchen miteinander verklumpen. Die Aufnahme kann Übelkeit, Erbrechen sowie Magen- und Darmbeschwerden hervorrufen. Nicht alle Lektine lassen sich durch Hitze, wie beim Kochen zerstören, einige sind hitzeresistent und wie bei Kartoffeln auch ungiftig. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Mensch erst vor etwa 13.000 Jahren begann, Nahrung zu kochen.
Nachtschattengewächse (je nach Auslegung des Paleo-Gedankens auch erlaubt)
DON'T
Milch und Milchprodukte
DON'T
Milch war ursprünglich der Aufzucht des Nachwuchses vorbehalten und somit kein Bestandteil der täglichen Ernährung. Tiere als Milchlieferanten zu benutzen würde voraussetzen, die Tiere so zu domestizieren, dass ein Melken überhaupt möglich war. Aus diesem Grund ist Milch kein Bestandteil der Paleo-Ernährung.
Im Urzustand ist der Mensch also grundsätzlich Laktoseitolerant - die Fähigkeit Muttermilch zu verdauen verliert sich bei Kindern in der Regel bis zum 4. / 5. Lebensjahr. Dass heute viele Menschen Milch verdauen können ist eine Errungenschaft der Evolution. Wer nach den Grundsätzen der Primal-Ernährung isst, kann Milchprodukte in die Ernährung aufnehmen. Zu bevorzugen wären dabei fermentierte Produkte oder Schaf- bzw. Ziegenmilch, da deren A2-Kaseine noch nicht denaturert sind. Milch und Milchprodukte sollten nach dem Autoimmunprotokoll zumindest zeitweise gemieden werden. In der Milch sind Caseine, Laktalbumin und Lactoglobuline enthalten, die sich negativ auf die zugrundeliegende Erkrankung auswirken können.
DO
Bevorzugt Fleisch von Wildtieren oder von Tieren aus Weidehaltung.
Rind
Schwein
Geflügel
Lamm
Ziege
Hirsch
RehFisch, Meeresfrüchte
DO
Bevorzugt Fisch ausWildfang.
Lachs
Sardinen
Anchovis
Makrele
Hering
Forelle Muscheln
Schnecken
Hummer
Obst, Gemüse
DO
Gemüse bildet mengenmäßig den größten Teil der Paleo-Ernährung; Obst ist aufgrund des oft hohen Anteils an Kohlenhydraten in Maßen zu geniessen.
Getreide
DON'T
In der Paleo-Ernährung meidet man Getreide, insbesondere die glutenhaltigen Sorten und die daraus entstandenen Produkte wie Brot, Brötchen, Bier, Nudeln, Kuchen und Kekse. Zur Abwehr von Fressfeinden befinden sich Schutzstoffe wie Phytinsäure und Lektine in den Pflanzen. Sie haben die Aufgabe, die Fressfeinde von innen zu schädigen. Eine Folge davon ist beim Menschen die häufig auftretende Glutenunverträglichkeit. Zudem ist unverarbeitetes Getreide für den Menschen kaum geniess- oder verwertbar und passt somit nicht in das Konzept der Ernährungsform. Eine weitere Belastung tritt durch Alkaloide und ein Protein namens Adenosin-Triphosphat-Amylase (ATI) auf. Dieses wurde in neue Sorten hineingezüchtet, um die Getreidesorten gegen Schädlinge resistenter zu machen.Weizen (glutenhaltig); Einkorn, Emmer, Hartweizen, Kamut, Dinkel, Weichweizen
Dinkel (glutenhaltig)
Roggen (glutenhaltig)
Gerste (glutenhaltig)
Tricitale (glutenhaltig)
Hafer (glutenhaltig)
Mais (glutenfrei)Reis (glutenfrei)
Hirse (glutenfrei); Sorghum, Teff
Wer auf Gluten sensibel reagiert, sollte wissen, dass Kreuzreaktionen mit folgenden Lebensmitteln auftreten können:
Kuhmilch, Quinoa, alpha-und beta-Casein (auch Milch von Schaf und Ziege), Hefe, Casomorphin, Tapioka, Milch Butyrophilin, Buchweizen, Schmelzkäse, Kaffee, Schokolade,
Hirse, Mais, Sesam, Reis, Hanf, Amaranth, Kartoffel, glutenhaltiges Getreide (siehe oben)
Pseudogetreide
DON'T
Bei Pseudogetreide handelt es sich nicht um Gräser wie beim Getreide, sondern um Körnerfrüchte, die Glutenfrei sind. Trotz des Vorteils der Glutenfreiheit bestehen weiterhin die Nachteile in leeren Kohlenhydraten und den pflanzeneigenen Abwehrstoffen gegen Fressfeinde.
Nutzhanf (glutenfrei)
Amaranth (glutenfrei)
Quinoa (glutenfrei)
Buchweizen (glutenfrei)
Mehl
DO
Statt der oben aufgeführten Getreidesorten lassen sich in der Küche Mehle z.B. aus Nüssen verwenden. Der Vorteil liegt hier darin, dass die Mehle entölt sind und sich so zum Backen besser eignen als Nüsse in gemahlener Form, die nicht entölt sind. Beim Autoimmunprotokoll bietet sich der Verzicht auf Nüsse und aus ihnen hergestellte Produkte zumindest zeitweise an.
Haselnussmehl
Kokosmehl (Kokosnuss ist eine Steinfrucht, keine Nuss)
Leinsamenmehl
Traubenkernmehl
Walnussmehl Kastanienmehl (Edelkastanie / Eßkastanie / Keschtn / Maronen / Maroni)
Bei den Mehlen ist darauf zu achten, dass es im Handel Nussmehle gibt, die neben den gemahlenen und entölten Nüssen mit anderen Mehlen gestreckt sind. Dazu bitte genauer hinsehen und ein Mehl ohne zugesetzte Getreidemehle wählen.
Hülsenfrüchte
DON'T
Bei den Hülsenfrüchten ist die Argumentation bis auf das Gluten die gleiche wie beim Getreide. Auch die Hülsenfrüchte müssen vor dem Verzehr bearbeitet werden und enthalten mit den Lektinen Giftstoffe zur Abwehr von Fressfeinden. Lektine bei Hülsenfrüchten werden häufig auch als Phasin bezeichnet. Phasin ist für den Menschen giftig und lässt zB. rote Blutkörperchen miteinander verklumpen. Die Aufnahme kann Übelkeit, Erbrechen sowie Magen- und Darmbeschwerden hervorrufen. Nicht alle Lektine lassen sich durch Hitze, wie beim Kochen zerstören, einige sind hitzeresistent und wie bei Kartoffeln auch ungiftig. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Mensch erst vor etwa 13.000 Jahren begann, Nahrung zu kochen.
Erbsen
Bohnen
Erdnüsse
Linsen
Kichererbsen
Sojabohnen (etwa 70% des Sojabedarfes wird mit genmanipulierten Pflanzen gedeckt)
Süßhülsenbaum / Mesquitebaum / Prosopis
Süßhülsenbaum / Mesquitebaum / Prosopis
Nachtschattengewächse (je nach Auslegung des Paleo-Gedankens auch erlaubt)
DON'T
Kartoffeln
Kapstachelbeere / Physalis
Aubergine
Kapstachelbeere / Physalis
Aubergine
Tomaten
Paprika
Chili
DO
In der herkömmlichen Küche finden sich viele Kartoffelgerichte, sodass man sich zuächst kaum vorstellen kann, wie man ohne diese auskommen soll. Kartoffeln lassen sich vielfätig ersetzen:
Süßkartoffel (ein Wurzelgewächs)
Blumenkohl
Kürbis
Kohlrabi
Kohlrabi
Schwarzwurzeln
Milch und Milchprodukte
DON'T
Milch war ursprünglich der Aufzucht des Nachwuchses vorbehalten und somit kein Bestandteil der täglichen Ernährung. Tiere als Milchlieferanten zu benutzen würde voraussetzen, die Tiere so zu domestizieren, dass ein Melken überhaupt möglich war. Aus diesem Grund ist Milch kein Bestandteil der Paleo-Ernährung.
Im Urzustand ist der Mensch also grundsätzlich Laktoseitolerant - die Fähigkeit Muttermilch zu verdauen verliert sich bei Kindern in der Regel bis zum 4. / 5. Lebensjahr. Dass heute viele Menschen Milch verdauen können ist eine Errungenschaft der Evolution. Wer nach den Grundsätzen der Primal-Ernährung isst, kann Milchprodukte in die Ernährung aufnehmen. Zu bevorzugen wären dabei fermentierte Produkte oder Schaf- bzw. Ziegenmilch, da deren A2-Kaseine noch nicht denaturert sind. Milch und Milchprodukte sollten nach dem Autoimmunprotokoll zumindest zeitweise gemieden werden. In der Milch sind Caseine, Laktalbumin und Lactoglobuline enthalten, die sich negativ auf die zugrundeliegende Erkrankung auswirken können.
Joghurt
Quark
Schmand (fermentiert)
saure Sahne / Sauerrahm (fermentiert)
süße Sahne / Rahm (unfermentiert)
Butter
süße Sahne / Rahm (unfermentiert)
Butter
DO
Milch für die Verwendung in Saucen oder in Desserts lässt sich gut ersetzen durch Kokosmilch, heutzutage in fast jedem Supermarkt erhältlich und mit vielen für die Gesundheit wertvollen Vorzügen.
Kokoscreme
Kokosmilch / -wasser
Ghee / Butterschmalz / gekläre Butter
Eier
DO
Hühnereier
Wachteleier
Nüsse
DO
Bei einer Ernährung nach dem Autoimmunprotokoll sollte zumindest zeitweilig auf den Verzehr von Nüssen verzichtet werden.Andere als die hier aufgeführten Sorten haben einen überhöhten Anteil mehrfach-gesättigter Fettsäuren und können Entzündngsprozesse im Körper begünstigen. Etwa eine Hand voll Nüsse pro Tag wird als angemessen betrachtet.
Macadamia
Mandel
Walnuss
Haselnuss
Erdnüsse (eine Hülsenfrucht)
Samen
DO
Bei einer Ernährung nach dem Autoimmunprotokoll sollte zumindest zeitweilig auf den Verzehr von Sämereien verzichtet werden.
Pilze
DO
Ghee / Butterschmalz / gekläre Butter
Eier
DO
Eier sind in jeglicher Form Paleokonform. Nach dem Autoimmunprotokoll sollte man auf das Eiweiß verzichten, es enthält Ovalbumin und Ovomucoid. Das reine Eigelb ist hingegen in Ordnung.
Hühnereier
Wachteleier
Nüsse
DO
Bei einer Ernährung nach dem Autoimmunprotokoll sollte zumindest zeitweilig auf den Verzehr von Nüssen verzichtet werden.Andere als die hier aufgeführten Sorten haben einen überhöhten Anteil mehrfach-gesättigter Fettsäuren und können Entzündngsprozesse im Körper begünstigen. Etwa eine Hand voll Nüsse pro Tag wird als angemessen betrachtet.
Macadamia
Mandel
Walnuss
Haselnuss
Erdnüsse (eine Hülsenfrucht)
Samen
DO
Bei einer Ernährung nach dem Autoimmunprotokoll sollte zumindest zeitweilig auf den Verzehr von Sämereien verzichtet werden.
Pilze
DO
Kräuter
DO
DO
Süßungsmittel
DO
DON'T
Alkohol
DON'T
industriell verarbeitete Lebensmittel
DON'T
Aktualisiert: 27.01.2013
DO
Honig
Stevia DON'T
Industriezucker
künstliche Süßstoffe
Alkohol
DON'T
industriell verarbeitete Lebensmittel
DON'T
Aktualisiert: 27.01.2013
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Montag, 11. Juni 2012
Paleo - Hintergrund
Die Ernährung nach dem Paleo-Prinzip, der Paläo-Diät oder auch Steinzeiternährung genannt, basiert auf der Annahme, dass sich der Mensch genetisch noch nicht an die Veränderungen anpassen konnte, die sich mit der neolithischen Revolution eingestellt haben.
Mit diesem Hintergrund werden heute vorkommende häufige Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit / Zöliakie erklärt.
In der namensgebenden Altsteinzeit oder dem Paläolithikum, beginnend vor etwa 2,4 Mio. Jahren war der Mensch als Jäger und Sammler unterwegs. Mit der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, verbreiten sich Ackerbau und Viehzucht und veränderten so die Nahrungsgewohnheiten.
Paläopathologen beobachteten eine erhöhten Säuglingssterblichkeit, mehr Infektionskrankheiten eine Verringerung von Lebenserwartung und Körpergröße beim Menschen sowie Knochen- und Zahnschäden seit dem Neolithikum. Aus der Zeit gefundene Zähne hatten z.B. kein Karies.
Kenneth F. Kiple: Was wir von der Steinzeit lernen können, in: GEO Wissen Nr. 28, S. 64–69
In der Paleo-Ernährung liegt das Augenmerk somit auf Lebensmitteln, welche angenommenerweise im Paläolithikum verfügbar waren, wie etwa (Wild)Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse, Nüsse, Samen und Beeren, Kräuter, Wurzeln, Pilze und Honig.
Industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Milch- und Getreideprodukte sowie Nachtschattengewächse und Hülsenfrüchte werden bei einer strikten Ausprägung dieser Ernährungsform vermieden.
Es geht eher darum, den Menschen heute in der sehr industrialisierten Welt gesund zu ernähren als dass die Ernährungsgewohnheiten der damaligen Zeit kopiert werden sollen - je nach den individuellen Gewohnheiten und Möglichkeiten ist auch diese Ernährung heute an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.
Die "Primal" genannte Ernährung erlaubt in Maßen Milch und Milchprodukte, das Autoimmunprotokoll (AIP) schränkt die Liste der Lebensmittel weiter ein, zB. werden dort auch Eiweiss und Nüsse zumindest zeitweise gemieden um Kreuzreaktionen und Auswirkungen einzelner Lebensmittel auf den Organismus zu beobachten.
Mit diesem Hintergrund werden heute vorkommende häufige Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit / Zöliakie erklärt.
In der namensgebenden Altsteinzeit oder dem Paläolithikum, beginnend vor etwa 2,4 Mio. Jahren war der Mensch als Jäger und Sammler unterwegs. Mit der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, verbreiten sich Ackerbau und Viehzucht und veränderten so die Nahrungsgewohnheiten.
Paläopathologen beobachteten eine erhöhten Säuglingssterblichkeit, mehr Infektionskrankheiten eine Verringerung von Lebenserwartung und Körpergröße beim Menschen sowie Knochen- und Zahnschäden seit dem Neolithikum. Aus der Zeit gefundene Zähne hatten z.B. kein Karies.
Kenneth F. Kiple: Was wir von der Steinzeit lernen können, in: GEO Wissen Nr. 28, S. 64–69
In der Paleo-Ernährung liegt das Augenmerk somit auf Lebensmitteln, welche angenommenerweise im Paläolithikum verfügbar waren, wie etwa (Wild)Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse, Nüsse, Samen und Beeren, Kräuter, Wurzeln, Pilze und Honig.
Industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Milch- und Getreideprodukte sowie Nachtschattengewächse und Hülsenfrüchte werden bei einer strikten Ausprägung dieser Ernährungsform vermieden.
Es geht eher darum, den Menschen heute in der sehr industrialisierten Welt gesund zu ernähren als dass die Ernährungsgewohnheiten der damaligen Zeit kopiert werden sollen - je nach den individuellen Gewohnheiten und Möglichkeiten ist auch diese Ernährung heute an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.
Die "Primal" genannte Ernährung erlaubt in Maßen Milch und Milchprodukte, das Autoimmunprotokoll (AIP) schränkt die Liste der Lebensmittel weiter ein, zB. werden dort auch Eiweiss und Nüsse zumindest zeitweise gemieden um Kreuzreaktionen und Auswirkungen einzelner Lebensmittel auf den Organismus zu beobachten.
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