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Sonntag, 2. Juni 2013

Ölziehen

Ölziehen entgiftet über die Mundschleimhaut den gesamten Organismus.
Es werden positive Wirkungen auf die Haut, den Mundraum (Zähne, Zahnfleisch, Plaqueentfernung) und das Immunsyste beschrieben.
Am besten wendet man es morgens nüchtern direkt nachdem Aufstehen an oder abends vor dem zu Bett gehen. Dazu nimmt man ein Öl mit ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl, Sonnenblumen- oder Sesamöl.

Für das Ölziehen nimmt man dann die Menge von etwa einem Esslöffel in den Mund und zieht das Öl für etwa 10 Minuten saugend durch die Zähne. Dies lässt sich gut mit der morgendlichen Dusche verbinden - man ist abgelenkt und nimmt den Geschmack des Öles nicht so stark wahr, da man abgelenkt ist.

Das Öl bitte nach 10 Minuten Ölziehen NICHT schlucken sondern ausspucken, nach Bedarf ein weiteres Mal wiederholen. Das Öl wird dabei grau oder schmeckt komisch - ein Zeichen dafür, dass es Schadstoffe und Bakterien gezogen hat. Bei Leinöl weiter ziehen, bis das Öl weiß oder geschmacklos geworden ist.
Leinöl bitte möglichst NUR DANN anwenden, wenn sich im Mund KEINE Kunststofffüllungen befinden - diese werden angelöst und bröckeln dann! Ausser mit Leinöl kann man mit Sesam- oder Sonnenblumenöl Intensivkuren von 6-8 Wochen mit zwei Mal täglicher Spülung machen.

Mehr dazu:
Effect of oil pulling on Strept... [J Indian Soc Pedod Prev Dent. 2008] - PubMed - NCBI

Samstag, 16. Juni 2012

Fasten / Autophagie

In Zeiten, in denen der Körper kaum Nahrung bekommt, schaltet er um in einem Zustand, den man Autophagie / Autophagozytose nennt. In den Zellen wird der Abbau von alten und fehlerhaften Bestandteilen eingeleitet, der für eine Erneuerung der Zellbestandteile Grundvoraussetzung ist. Beispielsweise werden so auch fremde und falsch gefaltete Eiweisse, Viren und Bakterien aus den Zellen ausgeschleust. So wird die Immunantwort des Körpers unterstützt, Alterungsprozesse entschleunigt und sogar chronischen Erkankungen kann vorgebeugt werden, da die Zellen jung und gesund gehalten werden. 

Viele Fachleute empfehlen daher in den heutigen Zeiten, in denen der Mensch dauerhaft Nahrung zur Verfügung hat, bewusst Nahrungspausen einzulegen um den oben beschriebenen Zustand einzuleiten. Dies kann durch das Weglassen einer Mahlzeit geschehen (z.B. Verzicht auf Frühstück oder Abendessen), das sogenannte Dinner Cancelling oder durch Fasten. Eine dauerhafte Null-Diät oder Fastenkur über einen langen Zeitraum ist nicht nötig, um von den positiven Effekten der Autophagie zu profitieren.

Intermittend Fasting ist auch eine Methode um den Körper in diesen Zustand zu versetzen. Dazu reichen schon Nahrungspausen von etwa 16 Stunden, die sich leicht auch in den Alltag integrieren lassen.

Fasten an sich sollte bei erkrankten Menschen generell nur unter Aufsicht und nach Absprache mit einem Arzt durchgeführt werden. Mehoden wie das intermittend Fasting sollte somit nur von gesunden Personen ohne gesundheitliche Risiken angewendet werden.